Kutschpferde, Reitelefanten, Tiershows: Tierleid als Urlaubserlebnis.
Tiere müssen für uns schuften und uns unterhalten – in der Stadt, auf dem Bauernhof und ganz besonders im Urlaub. Was für Reisende ein kurzer, „unvergesslicher“ Moment ist, bedeutet für die Tiere oft ein ganzes Leben voller Schmerz, Erschöpfung und Angst.
Arbeitstiere
Kutschpferde ziehen in vielen Städten bei Hitze und durch dichten Verkehr Touristen über Asphalt – Stunde um Stunde. In vielen Ländern schleppen Esel, Maultiere und Pferde schwere Lasten, oft unterernährt und mit offenen Wunden. Hunde müssen als Wach- oder Schlittenhunde arbeiten, Tauben in Wettflügen über Hunderte Kilometer fliegen, bei denen viele von ihnen nie zurückkehren.
Tiere im Tourismus
Elefantenreiten
Damit Elefanten Menschen tragen, wird ihr Wille oft schon als Jungtier mit brutaler Gewalt gebrochen. Die schweren Sitze schädigen auf Dauer ihre Wirbelsäule.
Selfies mit Wildtieren
Tigerbabys, Faultiere, Affen oder Schlangen werden ihren Müttern entrissen, um mit Touristen zu posieren.
Tiershows
Ob tanzende Bären, Affen im Kostüm oder Delfinshows – dahinter steckt fast immer Dressur durch Zwang.
Kamel- und Eselritte
An vielen Urlaubsorten tragen Tiere übergewichtige Lasten in praller Sonne, ohne Pause und Schatten.
Kulinarische „Erlebnisse“
Lebende Meerestiere, Froschschenkel oder Stopfleber als „regionale Spezialität“.
Was kannst Du tun?
- Verzichte auf Kutschfahrten, Tierritte, Tiershows und Fotos mit Wildtieren.
- Frage Reiseveranstalter nach ihren Tierschutzrichtlinien – viele haben solche Angebote bereits aus dem Programm genommen.
- Besuche echte Schutzstationen, in denen Tiere nicht berührt, geritten oder vorgeführt werden.
- Erzähle anderen Reisenden, was hinter den Angeboten steckt.
Urlaub ohne Tierleid
Ideen für Reisen, an die Du Dich gern erinnerst – und die Tiere auch.
Mehr Ideen