Eine Entscheidung, die vielen hilft: den Tieren, Deiner Gesundheit, unserem Planeten – und Menschen auf der ganzen Welt.

Was wäre, wenn Du mit jeder Mahlzeit etwas Gutes bewirken könntest? Ganz ohne Spendenquittung, ohne Demonstration, ohne großen Aufwand – einfach, indem Du entscheidest, was auf Deinem Teller liegt?

Genau das ist möglich. Kaum eine andere Entscheidung im Alltag berührt so viele der großen Fragen unserer Zeit auf einmal: Tierleid, Gesundheit, Klimawandel, Regenwaldzerstörung, Welthunger, Pandemien. Und kaum eine ist so leicht umzusetzen – heute, beim nächsten Einkauf. Doris hat von einer fairen, veganen Welt geträumt. Auf dieser Seite zeigen wir Dir, warum dieser Traum kein bisschen weltfremd ist, sondern eine der vernünftigsten Antworten auf die Krisen unserer Zeit.

746 Mio.Tiere wurden 2025 allein in Deutschland geschlachtet – rund 2 Millionen an jedem einzelnen Tag
3/4der weltweiten Agrarfläche werden für die Tierhaltung genutzt – sie liefert aber nur 18 % der Kalorien, die die Menschheit isst
75 % wenigerAgrarfläche bräuchte die Welt, wenn sich alle vegan ernähren würden – obwohl dann auch die Kalorien und das Eiweiß aus Tierprodukten durch Pflanzen ersetzt wären

Acht gute Gründe

1. Für die Tiere

Schweine sind klüger als Hunde, Kühe trauern um ihre Kälber, und auch Hühner und Fische empfinden Schmerz. Trotzdem wurden 2025 allein in Deutschland rund 746 Millionen Tiere geschlachtet – weltweit sind es jedes Jahr über 80 Milliarden Landtiere. Ihre schiere Zahl verdrängt auch die wilden Tiere: Nutz- und Haustiere machen heute 59 Prozent der Masse aller Säugetiere auf der Erde aus, wir Menschen 36 Prozent – wild lebende Säugetiere nur noch 5 Prozent. Bei den Vögeln entfallen sogar 71 Prozent der Masse auf Geflügel. Für Weiden und Futterfelder verlieren Wildtiere ihren Lebensraum, die Artenvielfalt schwindet. Eine vegane Lebensweise ist der einfachste und wirksamste Weg, bei diesem Leid nicht mehr mitzumachen – und der Natur wieder Raum zu geben.

Für die Tiere

Ob im Stall oder in freier Wildbahn – sie alle leiden

Mehr erfahren

3. Für das Klima

Laut der Welternährungsorganisation FAO verursacht die Tierhaltung rund 12 Prozent aller menschengemachten Treibhausgase. Besonders klimaschädlich ist Methan aus den Mägen der Rinder: Es heizt die Erde in den ersten zwanzig Jahren rund 80-mal stärker auf als Kohlendioxid. Dazu kommen Lachgas aus Gülle und Dünger sowie das CO₂ aus gerodeten Wäldern. Eine Studie der Universität Oxford hat die Ernährung von 55.000 Menschen in Großbritannien ausgewertet: Bei Veganerinnen und Veganern entstand nur etwa ein Viertel der Treibhausgase von Menschen, die viel Fleisch essen. Die gute Nachricht: Methan baut sich in der Atmosphäre relativ schnell ab. Weniger Tierhaltung bremst die Erderwärmung deshalb schneller als fast jede andere Maßnahme.

Für das Klima

Was unser Essen mit der Erderwärmung zu tun hat

Mehr erfahren
+18 %Darmkrebsrisiko bei täglich 50 g Wurst oder Schinken (WHO/IARC)
36 %der weltweit geernteten Kalorien landen im Futtertrog statt auf dem Teller
73 %aller Antibiotika weltweit werden bei Tieren in der Lebensmittelproduktion eingesetzt

5. Gegen den Hunger

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen litten 2025 weltweit rund 645 Millionen Menschen Hunger. Gleichzeitig wird ein großer Teil der Ernte gar nicht von Menschen gegessen: Etwa 36 Prozent der weltweit angebauten Kalorien werden an Tiere verfüttert – und nur ein kleiner Bruchteil davon kommt als Fleisch, Milch oder Eier wieder bei uns an. Denn jedes Tier verbraucht den Großteil seines Futters für das eigene Leben. Tierhaltung ist damit eine Lebensmittelverschwendung im ganz großen Stil. Würden wir Pflanzen direkt essen, statt sie den Umweg über den Tiermagen nehmen zu lassen, könnten wir mit derselben Ernte deutlich mehr Menschen satt machen – und Äcker in ärmeren Ländern würden wieder Nahrung für die Menschen vor Ort tragen statt Futter für den Export.

Gegen den Hunger

Nahrung für Menschen statt Futter für Tiere

Mehr erfahren

7. Für kommende Generationen

Klimawandel, Artensterben, ausgelaugte Böden, leergefischte Meere, wirkungslose Antibiotika – all das erben unsere Kinder und Enkelkinder. Sie werden uns einmal fragen, was wir gewusst und was wir getan haben. Die Antwort auf die erste Frage ist heute eindeutig: Wir wissen genug. Wir können nicht alles auf einmal lösen. Aber wir können aufhören, die Probleme jeden Tag mit Messer und Gabel weiter zu vergrößern. Jede pflanzliche Mahlzeit spart Fläche, Wasser und Treibhausgase – und sie zeigt den Jüngeren ganz praktisch, wie ein gutes Leben ohne Ausbeutung aussehen kann. Eine vegane Lebensweise ist ein Versprechen an alle, die nach uns kommen: Wir haben getan, was in unserer Macht stand.

Für kommende Generationen

Eine Welt, die wir guten Gewissens übergeben

Mehr erfahren

„Das schaffe ich doch nie …“

Vielleicht denkst Du jetzt: Klingt alles einleuchtend – aber ist das nicht furchtbar kompliziert? Die gute Nachricht: Es ist viel leichter, als die meisten glauben.

  • „Woher bekomme ich mein Eiweiß?“ Aus Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Erbsen, Tofu, Tempeh, Nüssen und Vollkorn. Die stärksten Tiere der Welt – Elefanten, Gorillas, Rinder – leben übrigens rein pflanzlich.
  • „Und was ist mit Vitamin B12?“ Das ist der eine Nährstoff, den Du gezielt ergänzen solltest – mit einer Tablette oder angereicherten Lebensmitteln. Übrigens bekommen auch die meisten „Nutztiere“ B12 längst über ihr Futter zugesetzt.
  • „Ich esse aber so gern Käse/Wurst/Schnitzel …“ Das musst Du nicht aufgeben – nur anders genießen. Die pflanzlichen Alternativen werden jedes Jahr besser, und viele Lieblingsgerichte lassen sich ganz einfach vegan zubereiten.
  • „Was kann ich allein schon ausrichten?“ Mehr, als Du denkst. Jeder Mensch, der vegan lebt, verschont im Laufe seines Lebens zahllose Tiere – und ist ein Vorbild für Familie, Freunde und Kollegen.

Noch mehr Antworten findest Du unter Einwände & Bedenken.

Wie viele Tiere sollen noch für Dich sterben?

Mit jedem Tag, den Du wartest, sterben weitere Tiere – auch für Dich. Entscheide Dich jetzt: für die Tiere, für Deine Gesundheit und für unseren Planeten. Du wirst staunen, wie gut es Dir schmeckt – und wie gut es sich anfühlt.

Jetzt vegan werden

Quellen

  • Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 049 vom 13. Februar 2026 – Fleischproduktion im Jahr 2025. destatis.de
  • Our World in Data, auf Grundlage von FAOSTAT: How many animals get slaughtered every day? (Daten 2021). ourworldindata.org
  • Poore, J. & Nemecek, T. (2018): Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers. Science 360, 987–992. Zusammenfassung bei Our World in Data
  • Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC/WHO): Pressemitteilung Nr. 240 (2015) – Bewertung von rotem und verarbeitetem Fleisch. iarc.who.int
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Positionspapier zur veganen Ernährung (Juni 2024). dge.de
  • Dinu, M. u. a. (2017): Vegetarian, vegan diets and multiple health outcomes – a systematic review with meta-analysis. Critical Reviews in Food Science and Nutrition 57(17).
  • Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM): Plant-Based Diets. pcrm.org
  • Dr. med. Henrich Stiftung (ProVegan): Studiensammlung zu veganer Ernährung und Gesundheit. provegan.info
  • Greenspoon, L. u. a. (2023): The global biomass of wild mammals. PNAS 120(10), e2204892120. Zusammenfassung bei Our World in Data
  • Bar-On, Y. M., Phillips, R. & Milo, R. (2018): The biomass distribution on Earth. PNAS 115(25), 6506–6511.
  • IPCC (2021): Sixth Assessment Report, Arbeitsgruppe I, Kapitel 7 – Treibhauspotenzial von Methan.
  • FAO (2023): Pathways towards lower emissions – a global assessment of the greenhouse gas emissions and mitigation options from livestock agrifood systems. fao.org
  • Scarborough, P. u. a. (2023): Vegans, vegetarians, fish-eaters and meat-eaters in the UK show discrepant environmental impacts. Nature Food 4, 565–574.
  • FAO u. a. (2026): The State of Food Security and Nutrition in the World 2026. fao.org
  • Cassidy, E. S. u. a. (2013): Redefining agricultural yields: from tonnes to people nourished per hectare. Environmental Research Letters 8, 034015.
  • UNEP & ILRI (2020): Preventing the next pandemic – Zoonotic diseases and how to break the chain of transmission. unep.org
  • Van Boeckel, T. P. u. a. (2019): Global trends in antimicrobial resistance in animals in low- and middle-income countries. Science 365, eaaw1944.